Jan 2, 2009 0
Omaha Beach
Wieder unterwegs… 1.000 Kilometer gefahren – Meer – Salzwasser – Ebbe – Hafen – Müde.

Jan 2, 2009 0
Wieder unterwegs… 1.000 Kilometer gefahren – Meer – Salzwasser – Ebbe – Hafen – Müde.

Dez 27, 2008 2
Das wichtigste zuerst: Wir sind sicher in Berlin gelandet. Die Reisefakten kurz zusammengefasst wären das:
Start: 74366 Kirchheim – 14:00 Uhr
Zwischenziel 1: Bisingen
Zwischenziel 2: Irgendwo in der Nähe der Autobahn, wo jemand seinen Laptop am Vortag vergessen hatte…
Zwischenzeit: 16:30 Autobahnausfahrt Mundelsheim
Zwischenziel 3: Raststätte (Tanken, Essen, Toilette ~40 Minuten)
Ankunfstzeit Berlin-Ost: 21:00 Uhr
Durschnittsgeschwindigkeit: 148km/h
Verbrauch: 11,8l Diesel / 100km
Das Hotel liegt sehr ruhig an einem Shopping-Center 20km außerhalb von Berlin-Mitte, jedoch mit direktem U-Bahn-Halt vor der Türe. Am ersten Abend haben wir uns jedoch nach dem Checkin entschlossen mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Nur noch die Frage des Ziels: Also den Herrn an der Rezeption gefragt:
“Entschuldigung, wir waren hier noch nie – wo fährt man denn am besten nach Berlin um in der Mitte zu sein?”
“Kurfürstendamm”
Gesagt – getan. Also einmal den Damm entlanggelaufen und mit dem Bus die Strecke wieder zurück. Außer vielen geschlossenen (Nobel-)Läden nichts gesehen. 2-3 offene Restaurants- kaum Menschen. Glücklicherweise kam uns Frau Herr Holle entgegen.
“Ach eine Frage hätte ich da noch an dich. Wir sind nicht so direkt aus Berlin – wo ist denn da heute Abend noch was los?”
“Blabla blabla blabla – Alexanderplatz”
Alexanderplatz konnte ich mir merken. Kurz ins Navi eingetippt und losgefahren.Dort haben wir eine wirklich nette Bar entdeckt – einen Cocktail später und die Entspannung war schon wieder da.
“Entschuldigung, können Sie uns sagen, an welcher Straße das Brandenburger Tor liegt?”
“Oh ne sorry, ich kenne mich in Berlin auch nicht so aus.”
Also ich hätte viele Antworten erwartet, aber nicht von einer Bedienung die mitten in Berlin arbeitet. Zwei Jugendliche mit Migrationshintergrund wussten da schon besser Bescheid. “Unter den Linden” inklusive einer Anfahrtsbeschreibung – geht doch. Nach Fotos vom Tor und dem Reichstag zurück ins Hotel.
2:21 Uhr Ende.
Dez 23, 2008 0
Als allererstes eine Entschuldigung ans Hotel – meine Verbindungsversuche zu spiegel.de etc. kamen nicht zustande aufgrund eines im Keller sitzenden Österreicherers, sondern weil meine Windows Firewall auf meinem neuen Schmuckstück noch nicht deaktiviert war. Mea culpa.
Ansonsten habe ich gestern Abend mit Entzücken festgestellt, dass mein Hotel gar nicht so weit von der Innenstadt entfernt ist. Das heißt ich bin irgendwann auf die Donau gestoßen – habe ein großes blinkendes Gebäude gesehen und wusste sofort, dass ich richtig bin. Leider war es etwas regnerisch, weswegen ich es dann vorzog zum Tagesabschluss eine heiße Schokolade zu trinken: “Ich bekomme eine heiße Schokolade” “Gerne, der Herr”. Ich mag dieses “gerne” mit diesem wienerischen Akzent – werde ich mir ab sofort auch angewöhnen. Die Nacht war durchaus erholsam – auch wenn mir unter der dicken Bettdecke etwas zu warm wurde.
Heute morgen habe ich mir dann das ganze noch einmal bei Tag angeschaut. Tragisch finde ich fast, dass man aufgrund der vielen alten Gebäude überhaupt nicht mehr weiss, wo man eigentlich hinschauen soll. Also wahllos Fotos geschossen und wahllos neue Richtungen eingeschlagen. Wiener – ihr könnt wahrlich stolz sein auf eure Stadt! Leider habt ihr teilweise ein kleines Geruchsproblem. Ich meine, es ist ja wirklich schön diese ganzen Pferde mit den tollen Kutschen aber ich glaube es riecht in dieser Stadt (Vorsicht – ich war eigentlich außerhalb meines Autos nur im ersten Berzirk unterwegs) nach Pferdemist. Momentan wird der zwar etwas überdeckt durch die Glühweinschwaden der unzähligen Stände (Lions Club scheint der Renner zu sein) aber er ist da. Eure heißen Schokoladen waren gut – die Tagespresse in den Cafés unterhaltsam – ich denke man sieht sich wieder!

Dez 21, 2008 2
Der erste Eindruck von der Stadt: Wahnsinnig tolle alte Gebäude.
Der zweite Eindruck: Die vom Hotel versuchen mich zu bescheissen – also mit Zuschlägen: “Wo ist denn der Hotelparkplatz?” – “Wir haben eine Privatgarage – die kostet allerdings 15€ pro 24h” Zähneknirschend akzeptiere ich und nicke ab – wohlwissend, dass ich im ersten Bezirk vermutlich nichts billigeres finden werde. Also bugsiere ich den teuren Testwagen in ein Loch im Gebäude – ernsthaft. Platz ist genau für drei Fahrzeuge und meins blockiert jetzt eines davon bei der Ausfahrt. Glücklicherweise verfügt das Auto unter anderem über Parktronic – ohne hätte ich mich da nicht reingetraut. Meine erste Bemerkung an der Rezeption: “Also äh, ich hab da jetzt einen zugeparkt” wird quittiert mit: “Da haben wir hier einen, der parkt das dann um.” Pause. Ich: “Dann lasse ich ihn wohl mal besser den Autoschlüssel da”. … Mehr wie drei Punkte fallen mir hier nicht ein – irgendwie ist jemand wortkarges als Rezeptionist in einem Vier-Sterne-Hotel ungeeignet. Im Zimmer angekommen, dann der Quick-Check: Bett – klein, aber iO. Zimmertemparatur etwas zu warm. Fenster auf – Blick in den Innenhof (…), Bad iO. – versprochenener “High-Speed-Internetzugang” – Modem ohne Lan-Kabel – ich ahne weitere Kosten. Gang (Nr. 3) nach unten zur Rezeption: “Gehe ich richtig der Annahme, dass ich bei Ihnen ein Kabel und die Zugangsdaten für das Modem in meinem Zimmer bekomme?” Natürlich ist das so – und natürlich haben Sie Wucherpreise. 10 Euro die Stunde. Da ich ohne Stadtplan und Ahnung unterwegs bin, schlucke ich die Pille. Rechnen wir also zusammen: Hotel (Einzelzimmer, 4* mit Frühstück) 58 €. Parkplatz 15 €. Internet 10 €. Macht dann in Summe 83 €. Für 119 € hätte ich ein Zimmer im *****-Hotel bekomme, zwar ohne Frühstück aber mit Sicherheit hätte es da noch eine Wellnesslandschaft oder sowas gegeben. Und Internet. Überhaupt – “High-Speed-Internet” ist in Wien vermutlich die Bezeichnung für Vierfache ISDN-Geschwindigkeit. Des weiteren ist die Erreichbarkeit von diversen unbedeutenden Seiten wie z.B. spiegel.de, google.de und routenplaner.de nicht sichergestellt. Ich habe den Eindruck, dass im Keller ein Österreicher sitzt und manuell entscheidet, welche Pakete hindurchgelassen werden und welche nicht. Aber zurück zu Wien. Nach einem kurzen Sprung unter die Dusche geht es raus in die Kälte. Ich verlasse das Hotel und sehe den Prater. Super – Erstes Ziel gefunden und das immer noch ohne Stadtplan (maps.google.de ging nicht, aber erwähnte ich ja schon…) Dort die ersten Fotos geschossen und beim ersten Imbissstand zugegriffen mit Langos (Knoblauch war ein Fehler) und einer Cola. “Entschuldigen Sie, ich war noch nie in Wien – wie komme ich denn am besten zur Stadtmitte?” – “Da nehmen Sie am besten die U-Bahn Richtung Stephansplatz oder Karlsplatz der Herr”. Von wegen alle Wiener sind unfreundlichg gegenüber Deutschen. Ersten Verkäufer angesprochen und schon eine nette freundliche Antwort. Mit der U-Bahn also Richtung Karlsplatz und dort erstmal durch die Pennerdurchquerung. Das ist jetzt keine offizielle Bezeichnung aber mein erster Eindruck der entstand, als ich mich noch im Untergrund auf dem Weg Richtung Oper machte. Auf 40 Meter Strecke ein buntes Sammelsurium aus Obdachlosen, Punks und Drogenabhängigen – es ist immer der erste Eindruck der zählt. Foto hier – Foto da. Ich belächle die zum Scheitern verurteilte Versuche von diversen Personen Fotos bei Nacht mit ihrer Mobiltelefonkamera zu machen. Um meinen noch immer lateten Hunger zu stillen gehe ich in eine Touristenwirtschaft (Wiener Stadtbräu). Ich bin mir sicher, jeder Einheimische macht einen Riesen-Bogen um diesen Laden – aber Wiener Schnitzel für 8,80€ – was will man mehr? Naja, vielleicht etwas mehr Schnitzel. Auf der Karte steht “2 Stück” – gemeint sind wohl “Stückchen”. Satt bin ich jetzt trotzdem – weiter geht es!
PS: Vielleicht hätte ich mir den Namen der Haltestelle merken sollen, die direkt vor meinem Hotel lag – aber Laufen ist ja gesund (…wenn nicht das Problem, mit den vier Himmelsrichtungen wäre)
Dez 21, 2008 1
Es ist wirklich furchtbar im Ausland Auto zu fahren. Nicht wegen der anderen Fahrer oder vielleicht andersartiger Nummernschilder – dieses Geschwindigkeitslimits rauben einem wirklich den letzten Nerv. Unglücklicherweise weiss ich nicht einmal wie schnell man in Österreich fahren darf. Als die Schilder an der Grenze standen war ich gerade damit beschäftigt die Vignette möglichst weit weg von meinem Sichtfeld anzubringen. Ich vermute man darf maximal 120 km/h fahren. Das wäre dann so der Schnitt zwischen denen, die ich kurz nach der Grenze mit 130km/h (Tempomat) überholt haben und den Fahrzeugen, die mich vor Wien dann mit 140km/h überholt haben. Aber noch einmal – 120km/h sind mehr als einschläfernd. Diese monotone Fahrerei, besonders schlimm bei völlig freier Strecke wenn also prinzipiell das Lenkrad losgelassen werden kann und die Arme gekonnt lässig hinter der Kopfstützte verschränkt werden. Denkt mal drüber nach!
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