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Asien 2010 – Tag 4 – Live abroad / Similans Islands

Nachdem mich der Wecker heute morgen um kurz vor 7 aus dem Bett aus dem Bett geworfen hatte, ging es für mich heute auf das Tauchschiff. Die Fahrt auf dem Speedboot überlebte ich glücklicherweise ohne große Beeinträchtigungen und ohne “happy pills” – teilweise sahen andere Mitreisende allerdings nicht ganz so glücklich aus. Problemlos gestaltete sich auch der Checkin auf dem Tauchboot. Kein Brevet, kein ärtzliches Attest, kein Logbuch – diving is fun! Glücklicherweise gestalteten sich die Tauchgänge wirklich problemlos. Nur erfahrene deutsche Taucher – deutscher Guide. Also wirklich entspanntes Tauchen.

Und das beste hier: Ich habe Internet auf dem Meer! Wenn auch nur per GSM mit 9.600 Baud – aber immerhin Internet. Aufgrund der Geschwindigkeit muss ich leider darauf verzichten, in den nächsten drei Tagen Bilder zu posten. Jetzt erwartet mich eine Nacht unter den Sternen – ich ziehe den freien Himmel der stickigen Kabine vor.

Asien 2010 – Tag 4 – Khao Lak

Verzeiht mir, dass ich gestern Khao Lak etwas falsch geschrieben habe, aber es ist etwas später geworden. Nachdem unsere Thailänderin früher Hunger als geplant hatte (“Gung Hiu!”), bin ich leider diesmal nicht so gut ausgeschlafen wie gestern. Das Frühstück war leider auch sehr übersichtlich, der Orangensaft mehr eine Zuckerlösung mit Orangengeschmack, aber hat uns erstmal gereicht, um in den Tag zu starten und den Strand zu erkunden. Einmal hoch – rein ins Meer, raus aus dem Meer- einmal runter – das musste reichen. Irgendwie waren das aber dann doch fast 1,5 Stunden.

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Das thailändische Schönheitsideal ist zum Deutschen komplement – weiße Haut entspricht hier dem Idealbild – Bräune ist ein Zeichen für Armut (analog unserem Bild vor 100 Jahren). Deswegen sieht man hier bei über 34 Grad Celsius die feinen thailändischen Damen mit Regenschirm um sich vor der Sonne zu schützen. Whitening-Creme, Sunblocker und weißmachende Drinks sorgen verbraucherfreundlich für Unterstützung in diesem Vorhaben.

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Anschließend ging es noch kurz in den 35 Grad “kalten” Pool um uns zu erfrischen und das lästige Salz abzuwaschen. Danach entdeckte ich eigentlich relativ schnell eine “geringfügige” Röte meiner anzugsverwöhnten im Keller sitzenden westlichen Winterhaut.

Der restliche Tag (also zumindest der Teil vom Tag an dem ich die Sonne schien) verbrachte ich daher zur Sicherheit im Hotelzimmer. Den Sonnenuntergang habe ich mir dann aber doch nicht nehmen lassen:

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Morgen klingelt dann der Wecker um 6:40 Uhr. Und weiter gehts für mich auf ein Tauchboot für die nächsten drei Tage, während Timo und Gung das Hotel wechseln und ein paar Tage für sich haben. Ob es morgen dann Updates gibt, hängt also maßgeblich von der Verfügbarkeit des thailändisches Mobilfunknetzes auf hoher See ab.

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Asien 2010 – Tag 3 – Kao Lak

Lassen wir diesmal die Bilder und Zahlen sprechen:

Fahrt mit dem Taxi zum Flughafen in Bangkok (3,60 Euro)

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Flug von Bangkok nach Phuket mit Airasia (~90 Euro für Hin-und Rückflug)

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Fahrt (ca. 1 Stunde) mit dem Privattaxi von Phuket nach Kao Lak dank des Verhandlungsgeschicks von Gung (~ 32 Euro)

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Hotelzimmer mit Frühstück mit Blick auf den Pool (kostenloses Upgrade inklusive – ca. 50 € / Nacht)

Mittagessen (Thai) (3 Personen – 12,70 Euro)

Leichten Sonnebrand (0 Euro)

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Abendessen am Strand (Thai) (3 Personen – 14,20 Euro)

Dose Cola zum Verandagespräch (0,40 Euro)

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P.S.: Internet im Hotel für 5 Stunden (22,50 Euro) – meine Internetflatrate für das Mobiltelefon für einen kompletten Monat (22,50 Euro) / Gespräche nach Deutschland 15,7 Cent / Minute

P.S. P.S. : Morgen gibt es dann auch Bilder vom Strand – heute gabs nur einmal ein Probeschwimmen und ein Probeflanieren.

Asien 2010 – Tag 2 – Bangkok

Schlafen. Ich weiß nicht wieso – aber ich habe fantastisch geschlafen. Und das obwohl die Klimaanlage die ganze Nacht lief. Gegen 10 Uhr quäle ich mich dennoch aus dem Bett und genieße die Frische – mit der es allerdings beim Öffnen meiner Zimmertüre nach drausen vorbei ist.

Morgens um kurz vor 12 Uhr fahren wir dann alle zusammen in die Innenstadt. Gung parkt immer noch im Hotel gegenüber des Old German Beer House – Gäste des Restaurants dürfen das und da wir mit zwei Deutschen gut vertreten sind, gibt es da auch keinerlei Rückfragen. Der erste Weg führt uns zu meinem Schneider – dank mitgebrachter Stoffe aus Deutschland (Fabrikverkauf Gänsler & Voelter in Metzingen) wird die Rechnung auch nicht zu teuer. Ein Anzug kostet bei ihm normalerweise je nach Stoffqualität zwischen 7.000 und 13.000 Baht, das sind zwischen 160 und 300 Euro – und das für einen perfekt passenden Maßanzug. Gute Schneider erkennt man üblicherweise daran, dass sie nicht auf vorgelagerte Mitarbeiter angewiesen sind, die die Kunden in die Läden locken. Außerdem findet man auch keine großen Preisschilder an den Fenstern und mutige Versprechen, einen Anzug innerhalb von 24 Stunden zu schneidern.

Anschließendfahren wir mit dem Skytrain weiter zur Haltestelle Siam. Der Verkehr in Bangkok ist wie eh und je zäh. Ich glaube die einzige Uhrzeit in der man dort einigermaßen freie Fahrt hat ist zwischen 01:00 und 05 Uhr morgens, so dass der Skytrain trotz seiner frostigen Temperaturen meistens die bessere Wahl ist.

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Im Kaufhaus MBK versorge ich mich mit einem gefältschten Rucksack (Ziel: Mindesthaltbarkeit 1 Woche) für die Zeit in Phuket / Kao Lak und mache alles falsch. Ich zahle viel zu viel. Also knapp 14 Euro obwohl ich ihn vermutlich locker auch für 10 Euro bekommen hätte – man lernt eben nie aus. Erschreckenderweise findet man in diesem Kaufhaus mehr gefälschte Winterklamotten für die als zum Beispiel kurze Hosen – man hat sich also auf die Kundschaft aus dem kalten Europa voll eingestellt. Wer sich allerdings auf eine Spyder-Skijacke für knapp 15 Euro verlässt, dem ist vermutlich auch nicht mehr zu helfen.

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Um das hervorragende Essen in Asien zu nutzen gehen wir anschließend erstmal landestypisch essen, naja, fast…

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Um die amerikanischen Errungenschaften richtig zu feiern ging es nachher weiter ins Siam Paragon, einem Kaufhaus für eher betuchtere Menschen (bzw. für Touristen) um im Kino “Alice in Wonderland” zu sehen. Nach der lobpreisenden Hymne für die königliche Familie (Diesmal habe ich alles richtig gemacht. Bin gleich aufgestanden, hab mich ordentlich hin gestellt und die emotionalen Bilder aus Thailand angesehen und wissentlich, dass Popcorn-Geschmatze und Getuschel eine Reihe hinter uns ignoriert) startete dann der Film in 3D. Aber Moment. Das Bild war beschissen. und mit beschissen meine ich beschissen. Der 3D-Effekt verursachte bereits in der ersten Minute leichte Kopfschmerzen. Des Rätsels Lösung brachte dann ein Wenden der Brille (mit Nasenerker nach oben) – und schon war dann das Bild in der richtigen Dimension. Entweder waren die Brillengläser falsch polarisiert – oder ein untalentierter Filmvorführer hat da wohl was falsch eingerichtet. Dafür kostete der Film auch nur knapp über 5 Euro – und das bei wirklich bequemen Sitzen.

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Morgen geht es dann endlich an den Strand. Die kurzen Hosen bleiben dank einem auferlegten Jeans-Verbot in Bangkok – es kann also nur um einiges ruhiger und entspannter werden.

Tag 1

01:45 Uhr – Koffer gepackt, IPhone bestückt

05:30 Uhr – Wecker
06:34 Uhr – Bahnhof
07:43 Uhr – Einstempeln
12:30 Uhr – Mittagessen
16:25 Uhr – Ausstempeln
16:34 Uhr – S-Bahn-Haltestelle (Kind pinkelt aus der S-Bahn)

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16:42 Uhr – Vor dem Gepäckaufbewahrungsschalter stehen und feststellen, dass der Schalterbeamte gerade mal kurz auf dem Klo ist
16:50 Uhr – Abfahrt ICE nach Mannheim
17:25 Uhr – Abfahrt ICE nach FFM / Flughafen
20:15 Uhr – Eigentlicher Abflugstermin
20:25 Uhr – Paar Mitte 20 zieht sich Stützstrümpfe an für den langen Flug

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05:25 Uhr – (local time) Ankunft Dubai
07:20 Uhr – Treffe auf Timo, der frisch aus der Schweiz zu mir gestossen ist
08:50 Uhr – Probleme am Ticketschalter – Timo meckert hinter mir und wechselt auf die andere Seite – gleiche Probleme bei ihm
8:51 Uhr – Timo: “Hey, die haben mich auf einen anderen Platz gesetzt” – Ich: “Hey, mich auch!” – Bevor Timo schlimmeres anstellt und sich beschwert halte ich ihn zurück mit den Worten: “Schau dir das Ticket an und sei einfach ruhig. Einfach ruhig”

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8:55 Uhr – Business Class. Ich lehne den Sekt dankend ab und bestelle ein Glas frisch gepressten Orangensaft
8:57 Uhr – Ich entdecke die Massagefunktion des Sitzes *mrmrmrmrmrmr*
9:03 Uhr – Ich frage meine Nebensitzerin, eine Britin Mitte 50, ob sie auch ein Upgrade bekommen hat. Sie verneint. Ich fühle mich etwas schlecht, weil ich für den Flug sicherlich nur ein Drittel bezahlt habe. Die Massagefunktion hilft mir aber etwas über dieses schlechte Gefühl hinweg. *mrmrmrmrmrm*
17:45 Uhr – (local time)Wähle den schnellen Weg an der Passkontrolle – Premium-Passkontrolle war beim Business-Class-Ticket mit dabei
18:10 Uhr – Trete mit meinem Kaputzenpulli in der Dämmerung nach draussen – geschätzte 34′ Grad Celsius gestalten das durchaus als Herausforderung
19:10 Uhr – Essen am See. Mit Bier-Girls. Aber mal wieder niemand dabei der Bier trinkt. Scheint auch ein Sushi-Girl zu geben – isst aber auch niemand. Wir bestellen irgendetwas und bekommen irgendetwas. Ich verzichte dieses Mal darauf, Chillis zu probieren. Gute Idee. Das Pepsi schmeckt je mehr Eiswürfel nachgefüllt werden nach Wasser. Trinke deswegen irgendwann schnell aus und steige direkt auf Wasser um.

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22:45 Uhr – Dusche. Kinder, kann so eine Dusche herrlich sein. Wenn man sich den Schweiß der letzten 48 Stunden einfach mal so abwaschen kann.
23:59 Uhr – Bettzeit (P.S. Ich schlafe 10 Stunden)

 

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